Digitaler Wandel

Hafen der Zukunft durch Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert die Welt um uns herum grundlegend.

Und so weht auch im Rotterdamer Hafen , einem globalen Dreh- und Angelpunkt maritimer Aktivitäten, ein spürbarer „wind of change“.

Die Rolle der Digitalisierung in der Hafenlogistik

12.600 Hektar Hafengebiet, knapp 89 Kilometer Kaimauer …: Der Hafen der niederländischen Stadt Rotterdam ist in vielerlei Hinsicht eine echte Größe. Entsprechend groß sind auch die Anforderungen an das gigantische Umschlagszentrum. Um der internationalen Klientel maximale Effizienz zu bieten, setzt man in Rotterdam auf eine kluge Kombination aus physischer und digitaler Infrastruktur. Sensoren, IoT-Geräte und Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz gewinnen dabei immer mehr an Bedeutung.

5G-Technologie als Treiber der Digitalisierung im Hafen

Einen zentralen Enabler für die Transformation des Seehafens in ein smartes, vernetztes und hocheffizientes Betriebszentrum bildet die 5G-Technologie. Sie ermöglicht eine nahezu latenzfreie Datenübertragung, die für Realtime- Anwendungen essenziell ist. So zeigt man sich in Rotterdam unter anderem bestens gerüstet für autonom navigierende Schiffe, die schon in naher Zukunft eigenständig ihre Wege und Ziele finden könnten.

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung für mehr Sicherheit

Bereits jetzt illustrieren vollautomatische Containerterminals die Potenziale, die sich durch die Kombination von 5G und Künstlicher Intelligenz ergeben. Ferngesteuerte Kräne und automatisierte Fahrzeuge gehören hier dank Echtzeit-Kommunikation selbstverständlich zum Alltagsbild. Ein klarer Pluspunkt, nicht nur in Sachen Sicherheit und Produktivität, sondern auch mit Blick auf den Fachkräftemangel.

Der Smart Hafen dank Digitalisierung

Doch die 5G-Technologie eröffnet auf dem maritimen Hotspot noch weitaus mehr Möglichkeiten: So können etwa Sensoren kontinuierlich den Zustand von Anlagen in Echtzeit überwachen und bei Bedarf Warnmeldungen auslösen, wodurch sich wiederum Ausfallzeiten minimieren lassen. KI-gestützte Kameras mit Gesichtserkennung unterstützen überdies die Sicherheitsanalyse und helfen, Personen zu identifizieren, die sich in unautorisierten Zonen aufhalten. Zugleich generiert ein smarter Hafen wie der von Rotterdam natürlich auch riesige Datenmengen. Diese können mithilfe von Datenanalysen zur Prozessoptimierung, Kostensenkung und Produktivitätssteigerung genutzt werden.

Mehr als 80% des Welthandels werden über Schiffe abgewickelt.

In Rotterdam erstreckt sich auf etwa 12.600 Hektar Fläche Europas größtes Hafengebiet.

Die Kaimauer des Rotterdamer Hafens umfasst allein 89 Kilometer.

Intelligente Poller: Der Einsatz intelligenter Poller erlaubt die Echtzeit-Messung und -Überwachung von Trossenkräften. Dies verspricht nicht nur präzisere Daten, sondern auch tiefere Einblicke in die Dynamik der Trossenbelastung.

Luftige Innovationen: Von Inspektionen über die Ersatzteil Logistik bis hin zur Notfallüberwachung: Drohnen eröffnen im Rotterdamer Hafen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten – und unterstützen sogar das Luftraumkontrollzentrum des Hafens bei wichtigsten Koordinationsaufgaben.

Optimierte Abfallentsorgung: Auch Gullys und Abfallbehälter werden mittels Sensoren in Echtzeit überwacht. Damit stellt man sicher, dass die Leerung jeweils zum richtigen Zeitpunkt erfolgt.

Über den Hafen Rotterdam werden täglich 350 Millionen Verbraucher in Europa mit Konsumgütern und lebenswichtigen Produkten wie Medikamenten und Lebensmitteln versorgt.

Veröffentlicht am 07.11.2023

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