Heute, morgen, übermorgen

Linde MH als Vorreiter in Automatisierung und Energieeffizienz

Die Herausforderungen für die Logistikbranche sind enorm – und dementsprechend groß die Erwartungen an Lösungsanbieter.

Stefan Prokosch, Senior Vice President Brand Management, verriet imDialog, wie sich Linde MH hier als Innovationstreiber positioniert.

Herr Prokosch, steigen wir direkt ein: Was sind die großen Themen 2023 für Linde MH?

Stefan Prokosch: Das ist zum einen natürlich die Automatisierung. Hier profitieren Kundenunternehmen von unserer langjährigen Erfahrung in diesem Anwendungsfeld. Wenn es jetzt darum geht, Fachkräftemangel abzufedern oder Warenflussprozesse – man denke nur an Corona – verlässlicher aufzustellen, stehen wir bereit: mit funktionierenden, einfach zu implementierenden und vielfach bewährten Lösungen. Der zweite Fokus 2023 lautet – wie könnte es anders sein – Energie!

Linde MH und die Zukunft der Energieeffizienz

Ein großer Begriff…

Stefan Prokosch: Das unterschreiben Ihnen mit Sicherheit alle Logistikverantwortlichen. Deshalb gehen wir die Sache auch ganzheitlich an. Beispiel Lithium-Ionen: Seit diesem Jahr produzieren wir nicht nur eigene Batteriemodule, sondern bearbeiten auch intensiv die Aspekte Zweitverwertung und Recycling. Denn was mit den Batterien nach Erreichen der garantierten Ladezyklen geschieht, ist eine entscheidende Zukunftsfrage – die wir in den nächsten Jahren lösen werden. Parallel dazu adressieren wir 2023 noch stärker das Thema Energiemanagement.

Dabei bieten unsere Profis den Kundenunternehmen wertvolle Unterstützung in puncto Energieberatung: sei es beim Aufbau einer geeigneten Ladeinfrastruktur oder dem extrem wichtigen Punkt Lastspitzenvermeidung.

Wasserstoff: Linde MH’s innovative Energielösung

Im Kontext von „Zukunftsenergie“ fällt häufig das Schlagwort Wasserstoff. Wie positioniert sich Linde MH hier?

Stefan Prokosch: Vor über 20 Jahren begann Linde MH als erster Hersteller damit, die Brennstoffzelle für Logistikanwendungen nutzbar zu machen. Ähnlich wie bei der Automatisierung kommt uns auch hier die langjährige Expertise zugute: Grundsätzlich sehen wir Wasserstoff als vielversprechende Alternative für den Einsatz in großen, 24/7 arbeitenden Flotten – vor allem, weil sich die Geräte binnen weniger Minuten betanken lassen. Wie sich das Ganze wirklich rundum klimafreundlich umsetzen lässt, testen wir nächstes Jahr am Standort Aschaffenburg: Dort entsteht gerade eine komplette Wasserstoff-Infrastruktur inklusive Vor-Ort-Erzeugung. Abgesehen davon haben wir 2023 noch mehr News in Sachen Wasserstoff in der Pipeline, auf die sich unsere Kundenunternehmen freuen dürfen.

Grundsätzlich sehen wir Wasserstoff als vielversprechende Alternative für den Einsatz in großen, 24/7 arbeitenden Flotten – vor allem, weil sich die Geräte binnen weniger Minuten betanken lassen.

Stefan Prokosch, Senior Vice President Brand Management bei Linde MH lehnt an einer Treppe in Firmenräumlichkeiten.

Stefan Prokosch
Senior Vice President Brand Management bei Linde MH

Zukunft des Verbrennerstaplers bei Linde MH

Wie steht es angesichts dieser Entwicklungen um die Zukunft des Verbrennerstaplers?

Stefan Prokosch: Wir agieren da nicht dogmatisch, sondern nach dem Prinzip „Right Energy“. Und ja: Es gibt nicht nur heute Kundenunternehmen, für die ein Verbrenner wegen der spezifischen Einsatzerfordernisse die passende Wahl darstellt. Klar ist aber auch: Der Gesichtspunkt „Performance“ wird künftig immer weniger die Wahl der Antriebsart beeinflussen. Dafür haben wir mit dem Linde X20 – 35 den Grundstein gelegt. Das damit verbundene Leistungsversprechen Elektro = Verbrenner werden wir auch 2023 schrittweise für höhere Tonnagen einlösen.

Veröffentlicht am 06.12.2022

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Hightech ab Werk

High-Tech ab Werk – oder besser gesagt: H2-tech im Werk. Denn am 11. Mai 2023 hat Linde MH an seinem Aschaffenburger Produktionsstandort eine vollständige Wasserstoff-Infrastruktur in den Regelbetrieb genommen.

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