Flexible Fleißarbeiter

Innovationsführer in automatisierter Logistik

Automatisierte Transportprozesse in einer sich ständig ändernden Lagerumgebung? Lange Zeit hatte man bei der Franz Veit GmbH vergeblich nach einer gangbaren Lösung für dieses anspruchsvolle Szenario gesucht – bis sich der europaweit führende Hersteller von Kassenzetteln, Pfandbons und Co. an den Linde MH-Netzwerkpartner Ernst Müller Fördertechnik wandte.

Inzwischen kümmern sich zwei autonome Linde L-MATIC Hochhubwagen zuverlässig – und mit beeindruckender Performance – um die Produktionsentsorgung sowie die Warenbereitstellung.

Die Aufgabe: Automatisierung als Lösung für logistische Herausforderungen

Bei der Franz Veit GmbH in Hirschaid bildete die Produktionsentsorgung lange Zeit ein logistisches Nadelöhr. So nahm der manuelle Transport fertiger Ware von den Produktionsanlagen zur Stretchmaschine in der Halle nebenan gerade während der Frühschicht überproportional viel Zeit in Anspruch. Keine zufriedenstellende Situation also für das Unternehmen, das deshalb Abhilfe in Gestalt einer Automationslösung suchte.

Die Herausforderung: Flexibilität und Innovation in der Produktionslogistik

Mit der bloßen automatisierten Bewältigung des enormen Produktionsoutputs war es bei Franz Veit nicht getan. Das Unternehmen benötigte vielmehr ein Automationskonzept, das den hohen Grad an Flexibilität der Produktions- und Lagerumgebung mitgehen kann. Schließlich müssen Maschinen und Material im Hirschaider Werk aus Platzgründen regelmäßig umgestellt werden – wodurch sich auch die Fahrwege ändern. Eine Lösung mit Führungsschienen oder anderen Infrastruktureingriffen kam daher nicht in Frage. „Das Projekt hat meine Erwartungen in jeder Hinsicht übertroffen und genießt auch bei der Belegschaft eine hohe Akzeptanz.” Daniel Werner, Prokurist, Franz Veit GmbH

Die Lösung: Innovation durch autonome Hochhubwagen

In Abstimmung mit dem langjährigen Linde MH-Netzwerkpartner Ernst Müller Fördertechnik aus Nürnberg implementierte man bei Franz Veit zwei Linde L-MATIC Hochhubwagen. Die Geräte orientieren sich dank Konturnavigation sowie auf Basis eines digitalen Mappings flexibel im Raum. Ein Gerät ist für die Produktionsentsorgung zuständig und wird durch die Maschinenführer per Knopfdruck angefordert. Nach dem Transport zur Stretchmaschine verbringt der zweite Linde L-MATIC die fertig folierten Waren zum wenige Meter entfernten Übergabepunkt.

Die Vorteile: Steigerung der Effizienz durch Automatisierung und Innovation

Keine Infrastruktureingriffe, einfache Implementierung und maximale Flexibilität in der Anpassung: Mit diesen Argumenten überzeugte das Automationskonzept die Logistikverantwortlichen bei Franz Veit vom Start weg. Seit November 2021 verrichten die Geräte zuverlässig ihren Dienst und übertreffen die garantierte Performance um knapp 50 Prozent.

Weiterer Vorteil: Dank der unkomplizierten Handhabung können die Linde L-MATIC arbeitsteilig ans Werk gehen – also täglich zwischen Streckentransport und Warenbereitstellung tauschen; dies sorgt wiederum für eine gleichmäßige Belastung der mit Li-ION-Batterien ausgestatteten Hochhubwagen.

Veröffentlicht am 31.05.2023

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